Wer wir SINd

Die K.ö.St.V. Sighartstein ist eine Schüler- und Absolventenorganisation mit in Neumarkt am Wallersee, wie schon auf der Startseite erwähnt. Genau gesagt sind wir eine katholische, österreichische Studentenverbindung; farbentragend und nicht schlagend.

         

Wie du unter „Semesterprogramm“ nachlesen kannst, veranstalten wir allerlei Diskussionen, Feste, Workshops, Seminare, Sport und andere Projekte. Die Palette geht von traditionellen Zusammenkünften („Kneipen“) bis zu Besuchen bei innovativen Unternehmen im Bundesland Salzburg.

Wer dagegen auf wüste Besäufnisse aus ist, der wird von der Sighartstein enttäuscht sein: Obwohl Studentenverbindungen im Ruf stehen, recht bieraffin zu sein, geht es bei uns auch bei den Kneipen immer sehr zivilisiert zu. Eventuelle Vorurteile wirst du bei uns schnell ablegen.
 

Unser Chargenkabinett

Das Chargenzimmer auf unserer Bude: Wo Geselligkeit und studentisches Brauchtum aufeinander treffen.

Das Vereinsleben kann nicht ohne helfende Hände bestehen. Unser Komitee von Amtsträgern heißt „Chargenkabinett“, ein bestimmtes Amt bezeichnet man als „Charge“. Solche Chargen gibt es sowohl für „Aktivitas“ (die jungen Mitglieder in Ausbildung), als auch für „Philister“ oder „Alte Herren“ (berufstätige Mitglieder, die in einer Zeremonie „philistriert“ wurden). Die folgenden Zeilen sind dem Chargenkabinett des laufenden Semesters gewidmet:

Aktivenchargen

Senior
Mag. Martin FINSTER v. Toscanelli

Consenior

Schriftführer
Mag. Franz KRIECHHAMMER v. Rembrandt

Kassier
Prok. Egon Karl HERBERT v. Pascha

Fuxmajor
ObstVet VR Mag. Adolf POLIVKA-TREUENSEE v. Dr.cer. Rüdiger
 

Philisterchargen

Philistersenior
Ing. Stephan LÖCKER v. Grisu

Philisterconsenior

Philisterschriftführer
Mag. Franz KRIECHHAMMER v. Rembrandt

Philisterkassier
Prok. Egon Karl HERBERT v. Pascha
 

Zur Geschichte unserer Bude

...Um die Kirche ist ein hoher, grasbewachsener Erdwall angelegt, der das N-Ende der Höhe abschließend, einen mehr als 100 Meter langen und 40 Meter breiten Platz in der Form eines in des Längsseiten geknickten Rechteckes umschließt. Im ö. Teil erhebt sich die Kirche....

 

Unsere coole Bude: Das Schanzhäusl in Neumarkt

...Im Osten ist ihm [dem Wall] ein kleiner terrassenartiger Platz vorgelegt, zu dem vom Markte eine Stiege heraufführt. Hier wird eine Vorbefestigung gewesen sein, die das hier seitlich im O-Teil des Walles eingebaute Kirchhoftor zu schützen hatte.

Dieses ist ein als Torturm und einziger gemauerter Teil der Kirchhofbefestigung so in den Wall eingebaut, dass dieser von beiden Seiten anschließt.

Seine 2 Obergeschosse sind durch große Fenster als Wohnräume gekennzeichnet. An der S-Seite ist ein schmaler Erweiterungsbau angefügt. Die tonnengewölbte Durchfahrt hat nur an der Außenseite ein rundbogiges Gewände aus Nagelfluh. Die 2 marmornen Kämpfersteine zeigen die Bauinschrift:

ARCHIEPS

PARIS EX COM MDCXXXVIII

LODRONI F

Der ebenfalls marmorne Keilstein trägt das Wappen des Erzbischofs Paris Lodron....

...Der Wallschanz gedacht wurde schon unter Erzbischof Wolf Dietrich (1587-1612) anlässlich der Rüstung gegen das Passauer Kriegsvolk angelegt....

"...seither aber, da schon geraumbe Zeit die Musterung aufgehoben, bemeltes Haus nur durch dergleichen Offizier, die zu Kriegsdiensten nit mehr fähig un von einer löbl. Landschaft die Provision oder Gnadenengelt genossen, bewohnt worden, die eine ganze Zeit müeßig ohne geringste Verrichtung nur der löbl. Landschaft und Bürgerschaft mehrern zu Last als zu Nutzen gestanden"....

Quelle: "Wehrkirchen in Oberösterreich, Salzburg, Tirol mit Südtirol, Vorarlberg" (c) 1979 by Birken-Verlag GesmbH/1010 Wien - ISBN 3-85030-036-6

Mehr zur Geschichte Österreichs findest du hier: History of Austria